Weltfrauentag - Respekt für jedes Leben
Am Internationalen Frauentag feiern wir Stärke, Mut und die Vielfalt weiblichen Lebens. Wir sprechen über Rechte, Würde und Sichtbarkeit. Doch Weiblichkeit endet nicht an der Grenze unserer eigenen Spezies. Auch weibliche Tiere sind fühlende Individuen – sie erleben Fürsorge und Stress, Freiheit und Begrenzung, Schutz und Verletzlichkeit. Und doch bleiben sie in unseren gesellschaftlichen Debatten meist unsichtbar. Wir denken heute durch Chellesta, Siri, Silvia und Chicca an alle weiblichen Tiere! Denn Mitgefühl kennt keine Artgrenzen.
Chellesta
Ich bin Chellesta. Zu früh wurde ich als Mastkälbchen von meiner Mama getrennt - allein und klein. Meine Welt war kalt und leer. Dann wurde ich gesehen und von der Nutztierindustrie gerettet. Zum ersten Mal spürte ich auf dem Lebenshof KuhErde Schutz, Ruhe und Fürsorge. Mit meiner Ersatzmama Lussi lernte ich Halt und Nähe. Heute lebe ich sicher – und stehe stell-vertretend für alle weiblichen Tiere, die eine zweite Chance verdienen.

Siri

Ich bin Siri. Zusammen mit Ziegenbock Peppe wurde ich aus schlechter Haltung gerettet und lebe nun auf dem Erlebenshof Vilztür. Doch dann starb Peppe und ich musste in eine neue Gruppe finden. Das war nicht leicht. Mit Ruhe und Geduld habe ich mich schliesslich integriert. Meine besondere Freundschaft mit Ziege Feli zeigt, dass Stärke auch Fürsorge bedeutet. Ich stehe stellvertretend für weibliche Tiere, die trotz Verlusten Kraft und Liebe geben.
Silvia
Ich bin Silvia. Als ich auf dem Lebenshof Sinulay ankam, kannte ich nur Angst und Ausgrenzung. Ich wurde aus der Eierindustrie aussortiert und musste erst wieder Vertrauen und Nähe erlernen. Zuvor kannte ich nichts ausser dem Stall und war ein Mobbingopfer. Heute bewege ich mich frei, entdecke die Welt und blühe auf. Ich stehe für weibliche Tiere, die unsichtbar leiden, aber unglaublich viel zu geben haben.

Chicca

Ich bin Chicca. Als kleines Eselfohlen weit von Italien hergeholt und im Tessin über ein Händler auf einem Markt verkauft, fühlte ich mich für eine lange Zeit fremd und allein. Die Eselmüller-Stiftung sah meine Schmerzen und rettete mich. Ich bekam Hilfe, Behandlung und die Chance, die ich so lange nicht hatte. Heute darf ich einfach sein und stehe stellvertretend für weibliche Tiere, die Respekt und Schutz verdienen.
Wenn wir hinschauen, verstehen wir: Jede Entscheidung für Schutz und Mitgefühl zählt. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Geschichten wie die von Chellesta, Siri, Silvia und Chicca gesehen und ihre Leben respektiert werden.
