Sony berichtet: Ein Blick in sein Leben
Viele heimatlose Katzen wie unser Botschafter Sony bleiben für uns Menschen unsichtbar. Sie zeigen sich selten am Tag und bewegen sich meist vorsichtig im Schutz der Dunkelheit. Innerhalb unserer Kastrations- und Rettungsaktion im Schrebergarten, in welchem Sony lebt, konnten wir dennoch einen Einblick in sein Leben gewinnen. Durch den Einsatz von Kameras konnten wir Sonys Alltag miterleben und verstehen, welche Herausforderungen er täglich meistern muss.
Zwischen Schlafplatz und Futtersuche
Die Aufnahmen zeigen: Sony hat feste Schlafplätze im Schrebergarten, die er immer wieder aufsucht. Gleichzeitig verbringt er viel Zeit damit, Futterquellen zu finden – eine der grössten Herausforderungen für streunende Katzen. Studien zeigen, dass Streunerkatzen in der Schweiz oft nicht ausreichend Nahrung finden und daher unterernährt sind. Mit der Kamera konnten wir beobachten, wie wichtig die regelmässige Futterstellen sind, die von Gartenpächter:innen eingerichtet wurden.
Einblicke, die Leben retten
Dank der Kamerabilder konnten wir auch Sonys Gesundheitszustand nach seinem Unfall einschätzen und ihn beobachten bis er uns in die Lebendfalle ging. Für viele Tierschutzprojekte sind solche Aufnahmen entscheidend, um den Erfolg von Kastrations- und Versorgungsaktionen zu überprüfen, sowie verletzte Katzen besser zu dokumentieren. Sie zeigen nicht nur das Leben einer einzelnen Katze, sondern liefern wichtige Daten für den Schutz ganzer Kolonien.

Warum Transparenz so wichtig ist
Die Aufnahmen von Sony sind mehr als nur spannende Einblicke – sie schaffen Transparenz. Sie zeigen, wie unsere Spendenarbeit wirkt, und machen sichtbar, was sonst verborgen bliebe. Heimatlose Katzen wie Sony leben mitten unter uns, doch ohne solche Projekte blieben ihre Schicksale im Dunkeln.
All diese Arbeit ist nur dank Spenden möglich. Jeder Beitrag hilft Katzen wie Sony zu einem besseren Leben.
Hoffnung für heimatlose Katzen

Sonys Geschichte ist nur eine von vielen. In der Schweiz leben zehntausende heimatlose Katzen – unkastriert, verletzt, krank, unsichtbar für die meisten Menschen. ProTier setzt sich seit über 40 Jahren mit anderen Organisationen wie NetAP für die Kastration solcher Tiere ein. Mit unserer neuen Kampagne «Hoffnung für heimatlose Katzen» gehen wir im Jahr 2026 einen Schritt weiter. Unser Ziel:
✔ Aufbau eines Netzwerks engagierter Organisationen
✔ Sensibilisierung und Aufklärung der Öffentlichkeit
✔ Bereitstellung von Kastrationsgutscheinen für Landwirte
✔ Informationskampagnen für Schrebergärten und Industrieareale
✔ Ausbau unseres Fonds «Heimatlose Katzen» für nachhaltige Hilfe
Benötigen Sie Hilfe, um heimatlose Katzen zu versorgen? Dank unserer Übersicht finden Sie Tierschutzorganisation in Ihrer Nähe, welche Ihnen mit Ratschlägen, Equipment oder sogar Freiwilligen, welche Katzen einfangen und medizinisch versorgen, weiterhelfen können.

