Kampagne Geld für Heu: Wenn das Futter knapp wird
Für die sogenannten Nutztiere der Schweizer Landwirtschaft hat dieser Sommer Folgen: Das Heu wird knapp! Die anhaltende Trockenheit und der fehlende Regen haben die Wiesen vielerorts ausgetrocknet und die Heuernte deutlich geschmälert. Insbesondere für Lebens- und Gnadenhöfe bedeutet das: Weniger eigenes Futter, steigende Kosten und die bange Frage, wie die Tiere über den Winter versorgt werden können. Denn Heu ist für viele Tiere lebensnotwendig – und sie brauchen es jeden Tag. Mit unserer Kampagne «Geld für Heu» möchten wir Höfe aus unserem Netzwerk dabei unterstützen, genügend Winterfutter für ihre Tiere zu beschaffen.
Ein trockener Sommer mit Folgen
Der vergangene Sommer stellt viele Lebens- und Gnadenhöfe vor eine grosse Herausforderung. Die anhaltende Trockenheit und der fehlende Regen haben das Gras vielerorts nur spärlich wachsen lassen. Besonders problematisch ist, dass auch die späteren Heuschnitte kaum Ertrag bringen. Nach dem ersten Schnitt folgen normalerweise weitere Schnitte wie Emd bzw. Öhmd – das nachwachsende Gras, das später im Jahr erneut geschnitten und zu Futter verarbeitet wird. Doch vielerorts wächst kaum noch genügend Gras nach.
Und die Situation verschärft sich weiter: Das Winterheu wird bereits angebrochen, obwohl der Winter noch bevorsteht. Die Vorräte, die eigentlich für die kalten Monate reichen sollten, müssen teilweise schon jetzt verfüttert werden. Damit wird das Futter schneller knapp – und die Höfe müssen früher als üblich zusätzliches Heu zukaufen.
Die Folgen können langfristig sein: Durch die extreme Trockenheit können Wiesen so stark geschädigt werden, dass sie sich nicht ausreichend regenerieren und im kommenden Frühjahr teilweise neu angesät werden müssen. Damit fällt nicht nur die diesjährige Futtermenge geringer aus – auch im nächsten Jahr kann die Futterproduktion beeinträchtigt sein.
Für die Höfe bedeutet das: Weniger eigenes Heu, steigende Einkaufskosten und die Sorge, wie die Tiere ausreichend versorgt werden können. Denn gerade Pferde, Rinder, Schafe und Ziegen sind täglich auf grosse Mengen Raufutter angewiesen.

Unsere Kampagne «Geld für Heu»
Damit die Tiere auch im kommenden Winter ausreichend versorgt sind, lanciert ProTier die Kampagne «Geld für Heu». Wir möchten damit Lebens- und Gnadenhöfe aus unserem Netzwerk unterstützen, die aufgrund der schlechten Heuernte zusätzliches Futter zukaufen müssen.
Mit den Spenden können die Höfe dringend benötigtes Heu und weiteres Winterfutter finanzieren. So helfen wir dort, wo die Auswirkungen der Trockenheit unmittelbar spürbar sind: bei den Tieren selbst.
Wie können Sie helfen?
Jeder Beitrag hilft, die zusätzlichen Futterkosten der Höfe abzufedern und die Versorgung der Tiere über den Winter zu sichern. Mit einer monatlichen Spende können Sie beispielsweise die Heukosten eines Tieres mittragen:
- Ziege: CHF 20 / Monat
- Schaf: CHF 25 / Monat
- Mini-Pony: CHF 40 / Monat
- Pferd: CHF 130 / Monat
- Kuh: CHF 150 / Monat
Auch ohne finanzielle Unterstützung können Sie etwas bewirken: Teilen Sie unsere Kampagne in Ihrem Umfeld und auf Social Media und machen Sie andere Menschen auf die schwierige Situation der Lebens- und Gnadenhöfe aufmerksam.

