Dringender denn je - Hilfe für Lebenshöfe in Not

Der vergangene Sommer hatte es in sich: Unglaubliche Hitzetage, lange Trockenperioden, kaum Regen. Das Gras verdorrte auf den Wiesen anstatt zu wachsen und es wurde äusserst schwierig, genügend Heu für den Winter zu produzieren. Besonders Lebenshöfe, die für ihre Tiere keine Subventionen erhalten, leiden unter dieser Entwicklung. Mit unserer Kampagne “Geld für Heu” haben wir die notwendigen Rahmenbedingungen für Unterstützung geschaffen - gemeinsam mit Ihrer Hilfe können wir schnell und unbürokratisch dafür sorgen, dass Hilfe rasch dort ankommt, wo sie benötigt wird.
Im Namen aller Höfe bedanken wir uns ganz herzlich für Ihre Spende!

“In diesem Sommer war es wirklich krass mit der Trockenheit! Viel Bodenfläche ist geschädigt und ausgedörrt und auf den Weiden mussten wir mit Zufüttern beginnen, weil dort nichts mehr wächst!” (Beat Troxler, Lebenshof Aurelio)

Das Schicksal vom Lebenshof Aurelio berührt

Das Gras auf den Wiesen ist dieses Jahr nicht so gewachsen wie gewohnt. Dies merkten auch Claudia & Beat Troxler vom Lebenshof Aurelio in Büron (Luzern). Dadurch fiel ihre Heuproduktion nicht nur mager aus, sondern sie mussten bereits im Sommer Heu auf der Wiese auslegen, damit ihren Tieren auf der Weide genügend Futter zur Verfügung stand. Als Folge mussten sie nun zusätzliches Heu zu steigenden Preisen zukaufen - eine Investition, die das Hofbudget unerwartet belastet. 

Der vergangene Sommer trifft Schweizer Lebenshöfe besonders hart. Dass sie nun dieses Jahr ihr Heu bereits verfrüht verfüttern mussten, stellt sie vor eine zusätzliche finanzielle Herausforderung. Aus diesem Grund haben wir die Kampagne Geld für Heu lanciert. Das Ziel dieser Kampagne ist klar: möglichst viele Lebenshöfe beim Einkauf von Heu finanziell zu unterstützen. Dadurch wollen wir einerseits die eigene Futtermittelknappheit verhindern und andererseits die Höfe finanziell entlasten. 

 

Der Klimawandel ist sichtbar

Vier Hitzeperioden bescheren beispiellosen Hitzesommer
Rekordverdächtige Temperaturen, staubtrockene Böden und tiefe Wasserstände – der Hitzesommer 2026 war einer der heissesten Sommer in den letzten 158 Jahren. Während die Temperaturen schon bald wieder sinken, werden die Auswirkungen der Hitze und der Trockenheit noch weit über den Sommer hinaus zu spüren sein.

Fehlender Niederschlag
Die vielen Sonnentage schlugen sich von Juni bis August negativ auf die Niederschlagsbilanz nieder. Fast täglich wartete man vergeblich auf Niederschlag. Die daraus resultierenden trockenen Felder und Wiesen wirkten sich wiederum negativ auf die Heuproduktion aus. Weil die Tiere auf den Wiesen kaum noch Futter finden konnten, mussten viele Landwirte und Landwirtinnen von Lebenshöfen ihnen Heu oder Silage zufüttern. Diese wären eigentlich für den Winter eingeplant gewesen und müssen nun zu steigenden Preisen eingekauft werden. 

Ihre Spende macht den Unterschied

Eine Kuh frisst im Winter zwischen 15-20 Kilogramm Heu pro Tag. Geld für Heu ist eine Initiative, die ohne Ihre Unterstützung nicht möglich ist. Herzlichen Dank im Namen aller Höfe, die wir durch Ihre Spende mit Heu unterstützen dürfen!

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