Ein neues Zuhause für Noah, Arya, Leonie und Tilio
Noah, Arya, Leonie und Tilio sind Schweine, die ursprünglich aus einer Fleischproduktion stammen. Sie kommen von einem Masthof, also aus einem System, in dem Schweine nicht als Individuen gesehen werden, sondern als Teil der Produktion. Umso grösser ist der Unterschied, den ein Lebenshof machen kann. Für diese vier hat sich genau das geändert: Sie sind nicht mehr „Mastschweine“, sondern Tiere mit einem eigenen Platz und einem eigenen Leben.
Ankommen: Schnee unter den Klauen und Äpfel zur Begrüssung
Es war ein sonniger Wintertag, und auf dem Lebenshof Hashüsli im Kanton Bern lag noch Schnee. Leonie und Tilio waren schon ein paar Monate zuvor als Jungtiere gerettet worden und waren bereits im Hashüsli zuhause. Noah und Arya, die beiden Elterntiere, kamen etwas später nach. Als sie ankamen, war unsere Kristine natürlich mit dabei. Bea, die Besitzerin vom Lebenshof Hashüsli, begrüsste Noah und Arya direkt mit Äpfeln. Nach dem Transport war das ein einfacher, aber wichtiger Start: erst einmal in Ruhe ankommen dürfen.
Noah und Arya waren anfangs vorsichtig im Schnee unterwegs. Sie schnupperten, blieben stehen, schauten sich um. Doch schon bald wurden sie neugieriger und erkundeten ihren neuen Stall. Dort wartete kein enger Bereich, sondern ganz viel Platz, frisches Stroh, ein Auslauf und Bürsten, an denen sie sich scheuern können. Man sah, wie sie Schritt für Schritt sicherer wurden. Arya machte sogar erste Freudensprünge.

Leonie und Tilio: Wieder zusammenfinden und Zeit bekommen
Leonie und Tilio waren zu diesem Zeitpunkt schon da. Auch wenn sie zur gleichen Familie gehören, bedeutet es trotzdem Veränderung, wenn eine Gruppe wieder zusammengeführt wird. Schweine sind sehr soziale Tiere, und sie sind schlau. Sie lernen schnell, merken sich Abläufe, erkennen Menschen wieder und reagieren sensibel auf neue Situationen. Deshalb brauchen sie jetzt vor allem eines: Zeit, um sich wieder aneinander zu gewöhnen und als Gruppe stabil zu werden.
Schweinerettung mit Herz: Wie ProTier Schweine rettet und Lebens- und Gnadenhöfe unterstützt

Diese Rettung ist Teil der ProTier Kampagne „Schweinerettung mit Herz“. Mit dieser Kampagne unterstützt ProTier Lebens- und Gnadenhöfe dabei, mehr gerettete Tiere aufnehmen zu können. Oft hängt es nicht am Herz, sondern an der Infrastruktur. Es braucht passende Ställe, sichere Abtrennungen, wetterfeste Unterstände, gute Böden und Auslaufbereiche. Solche Umbauten kosten viel. Gleichzeitig sind gerade die ersten Monate mit neuen Tieren teuer, weil neben Futter und Einstreu auch Tierarztkosten, Material und zusätzlicher Aufwand anfallen.
Genau hier setzt „Schweinerettung mit Herz“ an. ProTier hilft Lebens- und Gnadenhöfen wie dem Hashüsli von Bea mit Umbaukosten und mit den ersten hohen Haltungskosten. So wird aus einer Rettung nicht nur ein Transport, sondern ein echtes Zuhause.
Noah, Arya, Leonie und Tilio sind jetzt im Lebenshof Hashüsli. Sie sind in Sicherheit, sie haben Platz, Stroh und Auslauf, und sie bekommen die Zeit, die sie brauchen. Für sie ist das der Schritt raus aus der Fleischproduktion und rein in ein würdevolles Leben, das ihnen ganz für sich gehört.
So können Sie helfen
Jedes Schwein verdient ein Leben in Sicherheit, fern von Angst und Ausbeutung. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Kampagne Schweinerettung mit Herz – damit wir geretteten Schweinen ein Zuhause schenken, Aufklärung betreiben und langfristig Veränderung bewirken können.
