Junger Kater Matcha kurz vor dem Tod
Als der junge Kater Matcha schwer krank ins Tierspital Zürich kam, schien sein Leben schon fast vorbei. Doch er bekam dank «ProTier hilft» eine zweite Chance. Nach Tagen zwischen Hoffen und Bangen kämpft er sich langsam zurück ins Leben – und zeigt dabei, wie viel Liebe in ihm steckt. Seine Behandlung hat bereits CHF 8'2470.80 gekostet. Matcha ist im Moment stabil, aber sein Weg zur Gesundheit ist noch nicht zu Ende. Lesen Sie Matchas bewegende Geschichte und helfen Sie mit, ihm eine Zukunft zu schenken.
Matcha war dem Tod so nah. Doch er bekam eine Chance.

Es stand bereits sehr schlecht um den jungen Kater, als er von seiner Besitzerin ins Tierspital Zürich gebracht wurde. Vermutlich war er bereits seit rund einer Woche krank, wirkte apathisch und schwach. Sein Körper war zusätzlich so stark mit Urin verschmutzt, dass sich daraus eine schmerzhafte Hautentzündung (Dermatitis) entwickelt hatte. Informationen über die Herkunft des unkastrierten Katers sind rar und es deutet vieles darauf hin, dass er ursprünglich ohne Impfungen aus einem osteuropäischen Land in die Schweiz eingeführt wurde.
Die erste Diagnose im Tierspital: Eine Erkrankung der unteren Harnwege, eine sogenannte FLUTD (Feline Lower Urinary Tract Disease). Eine Erkrankung der Harnwege und Blase, die gute Heilungschancen hat bei einem jungen Tier, aber natürlich mit Behandlungskosten verbunden ist. Diese Kosten wollte die Besitzerin nicht tragen. Sie entschied sich daher dazu, den Kater einzuschläfern.
An dieser Stelle empfehlen wir Menschen, die sich für ein Haustier entscheiden, dringend frühzeitig eine Tierversicherung (viele Versicherungen bieten dies als Zusatz an) abzuschliessen oder vor der Anschaffung eines Haustieres finanzielle Rücklagen für Notfälle zu bilden.
Doch dann meldete sich das Tierspital Zürich bei ProTier, da sie den Kater nicht so schnell aufgeben wollten. Wir sagten innert Kürze zu und die Besitzerin von Matcha willigte ein, Matcha als Verzichtstier abzugeben statt ihn zu euthanasieren. Die so dringenden Untersuchungen und Behandlungen konnte nun in unserem Namen durchgeführt werden und dabei zeigten sich weitere unklare Symptome, welche nicht zu einer FLUTD passten. Der Kater hatte nun eine zweite Chance bekommen, aber eine genaue Diagnose war unklar. Doch Matchas Zustand verschlechterte sich rasant weiter - vergrösserte Nieren und Flüssigkeitsansammlungen u.a. beim Herz kamen dazu - es sah gar nicht gut aus für ihn. Seine Überlebenschancen wurden immer geringer. Würde es noch einen Weg geben, ihm zu helfen?
Zwei Wochen zwischen Hoffen und Bangen
Rund zwei Wochen verbrachte der Kater im Tierspital, mehrheitlich auf der Intensivstation und zeitweise sogar im Inkubator, weil er Mühe hatte zu atmen. Julia von ProTier besuchte Matcha regelmässig auf der Intensivstation, damit er nicht alleine war in dieser schwierigen Zeit. Obwohl er zeitweise sehr schwach war, genoss er jede Aufmerksamkeit und vor allem jedes Kraulen und Kuscheln.
Es gab einige Momente, in denen wir befürchteten, dass er sterben würde. Ein junger Kater, schwer krank und eine Diagnose, die fehlt, zahlreiche Tests und Untersuchungen. Und Behandlungskosten, die bereits über CHF 8'000 liegen. Bis heute ist nicht abschliessend geklärt, woran Matcha leidet. Lange standen FIP, eine schwere Viruserkrankung bei Katzen, und ein Lymphom als mögliche Ursachen im Raum. Inzwischen wird er mit GS behandelt, einem sehr kostspieligen Medikament gegen FIP. Dazu kommen Cortison und weitere Medikamente.
Wir wissen zwar noch nicht, was Matcha genau durchstehen muss. Aber wir wissen, dass er weiterkämpft. Und wir möchten ihm die Chance geben, die er so dringend braucht. Matchas Geschichte ist eine Geschichte zwischen Angst und Hoffnung – und davon, was möglich wird, wenn ein Tier nicht aufgegeben wird.


Ein Katzenherz, das Menschen liebt

Inzwischen scheint sich Matchas Zustand zu stabilisieren. Nach all den stressigen Tagen im Tierspital durfte er vor Kurzem auf eine liebevolle Pflegestelle ziehen, um sich von den Strapazen zu erholen. Dort zeigt sich etwas besonders Berührendes: Trotz allem hat Matcha seine Liebe zu Menschen nicht verloren, geniesst jede Streicheleinheit und Zuwendung in vollen Zügen und hat das kuschlig warme Bett direkt erobert. Am liebsten lässt er sich bürsten. Weil er zum Schutz seiner Wunden noch einen Halskragen tragen muss, haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen: eine weiche Zahnbürste, mit der wir ganz vorsichtig sein liebes Gesicht streicheln können.
CHF 8'247.80 – und Matcha braucht uns weiterhin
Bis heute sind für Matchas Behandlung bereits CHF 8'247.80 angefallen. Und seine Reise ist noch nicht zu Ende. Weitere Untersuchungen, Medikamente und Behandlungen werden notwendig sein. Wir wissen, wie belastend solche Kosten für Tierhalter:innen sein können – insbesondere dann, wenn eine Diagnose fehlt und der Ausgang ungewiss ist.
Für uns als Tierschutzorganisation bedeutet diese Situation ebenfalls sorgfältig abzuwägen, wie wir die uns anvertrauten Spendengelder einsetzen. Jeder einzelne ProTier hilft-Fall stellt uns vor die Frage, wie wir mit den vorhandenen Mitteln möglichst viel bewirken können. Matchas Geschichte zeigt, warum wir diese Verantwortung übernehmen. Denn hinter jeder Rechnung steckt ein Lebewesen, das noch so viele schöne Momente vor sich haben kann in einem geeigneten Zuhause. Genau deshalb braucht es Menschen, die helfen, wenn es darauf ankommt.

Gemeinsam für Tiere in Not
Schenken Sie Matcha eine Zukunft. Mit Ihrer Spende.
Das Tierspital Zürich hat sich für Matcha eingesetzt und ihn medizinisch versorgt. Dafür sind wir sehr dankbar! Nun möchten wir alles daransetzen, dass er seinen Weg weitergehen kann. Noch ist dieser Weg zwar ungewiss. Aber eben nicht vorbei. Dafür sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Ob gross oder klein: Ihre Spende für «ProTier hilft» ermöglicht uns, die Kosten für Matchas Behandlung mitzutragen und ihm die weitere Versorgung zu sichern, die er so dringend benötigt.
Danke, dass Sie Tieren wie Matcha zur Seite stehen, wenn sie uns am dringendsten brauchen.