ProTier - Stiftung für Tierschutz und Ethik
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ProTier schult Modegeschäfte 
Eine Recherche von ProTier zeigte, wie erschreckend wenig das Verkaufspersonal in der Pelzabteilung verschiedener Modegeschäfte über Pelz und die Hintergründe der Pelzproduktion wusste. Die Antworten auf bewusst gestellte Fragen waren geradezu abenteuerlich und trugen absolut nichts zur Transparenz beim Pelzkauf bei.
Auch über die gesetzlich vorgeschriebene Deklaration von Pelzprodukten war das Verkaufspersonal schlecht informiert, ausserdem fehlten teilweise die Deklarationsetiketten, ebenfalls die verlangten Angaben zu Tierart, Herkunft und Gewinnungsart.
ProTier erarbeitete ein Schulungsprojekt für Verkäufer und Einkäufer von Pelz. Dieses Angebot stiess auf reges Interesse. Von Grieder und Modissa wurden wir eingeladen, das Personal im Umgang mit Pelz und Pelzprodukten zu schulen. Mit einem Referat und eindrücklichen Bildern zeigten wir auf, dass Pelzproduktion nie tierleidfrei sein kann und dass Konsumenten, die Pelz tragen ihrer Verantwortung bewusst gemacht werden müssen.
Die Schulung sollte ganz klar kein „Freibrief“ für den Verkauf von Pelz verstanden werden. Dank den sachlichen und fundierten Informationen zur Pelzproduktion, wurde einigen Mitarbeitern schnell klar, - eine tierleidfreie Pelzzucht existiert nicht.
 
PDF Icon   Artikel in ProTier Ausgabe 1/2016
 
 
Aufklärung zum Thema Pelz in der Schule 
Im Rahmen der Stopp Pelz! Kampagne wurde ProTier von verschiedenen Schulen angefragt, ob wir den Schülern und Schülerinnen das Thema Pelz näher bringen könnten. Den Lehrerinnen war daran gelegen, dass die Kinder und Jugendlichen fachlich kompetent und nachhaltig über die Auswirkungen des neusten Modetrends informiert wurden.
Wir besuchten eine 3. und eine 5. Klasse in Zürich Fluntern und eine Oberstufe in Zürich Neuaffoltern. Die Kinder und Jugendlichen waren sehr interessiert und es wurde schnell klar, dass den meisten von ihnen nicht bewusst war, wie sehr die Tiere in der Pelzproduktion leiden.
Die Unterrichtseinheiten waren undogmatisch, mit viel Fachwissen aufgebaut, und es blieb genügend Zeit, auf die vielen Fragen der Schüler und Schülerinnen einzugehen.
Nur der aufgeklärte Konsument kann sich bewusst für oder gegen ein Produkt entscheiden, unsere „Stopp Pelz! Schulung“ trägt wesentlich dazu bei, dass sich Kinder und Jugendliche schon früh ihrer Verantwortung bewusst werden.

Falls Sie Lehrer oder Lehrerin sind oder eine Schule kennen, welche an Tierethikunterricht (Schwerpunktthema Pelz, andere Themen nach Absprache) interessiert ist, kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail: barbara.kerkmeer@protier.ch oder telefonisch unter 044 201 25 03
 
PDF Icon   Aufklärung zum Thema Pelz für eine Maturaarbeit - ProTier Ausgabe 1/2017
PDF Icon   Artikel in ProTier Ausgabe 2/2016