ProTier - Stiftung für Tierschutz und Ethik
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Petition für ein Verbot von Wildtieren im Zirkus
Wurde am 15. März 2018 der Bundeskanzlei übergeben.
 
Zur Pressemitteilung
 
Die Tierschutzorganisationen ProTier, VIER PFOTEN und Tier im Recht lancierten im Rahmen einer Aufklärungskampagne die Petition "Keine Wildtiere im Zirkus!" Rund 70’600 Menschen haben die Petition unterschrieben und fordern Bundesrat und Parlament auf, die Wildtierhaltung im Zirkus zu verbieten.
In Europa reisen mehr als 1000 Zirkusse mit Tieren, viele davon immer noch mit Wildtieren, leider auch in der Schweiz. Grossraubkatzen waren bereits seit Jahren aus Schweizer Manegen verschwunden. Die Bedürfnisse dieser sensiblen Tiere können in einer fahrenden Einrichtung keineswegs abgedeckt werden. Seit 2015 werden von einzelnen Zirkusunternehmen wieder Grossraubtiere mitgeführt, aus Tierschutzsicht ein grosser Rückschritt.
Das Mitführen von Wildtieren im Zirkus ist in mehrfacher Hinsicht mit grossem Tierleid verbunden: Die Unterbringung der Tiere ist auch mit Auslauf sehr beengt. Wiederholte Standortwechsel und der damit verbundene Auf – und Abbau bedeutet für die Tiere grossen Stress, auch dann, wenn sie sich die Prozedur gewohnt sind. Wildtiere meiden naturgemäss den Kontakt zu Menschen und lärmige Umgebung. Auch Wildtiere, welche in Gefangenschaft geboren wurden, bleiben wild, sie sind keineswegs domestiziert. Sie werden an den Menschen gewöhnt, indem man sie ihren Müttern sehr früh entreisst.
Unverständlicherweise ist es Zirkusbetrieben sogar gestattet, ihre Tiere im Vergleich zur Haltung im Zoo in bis zu 30% kleineren Käfigen und Gehegen zu halten. Und selbst diese Minimalanforderungen dürfen zeitweise noch unterschritten werden.
 
Weitere Infos "Keine Wildtiere im Zirkus!"
 
PDF Icon   Artikel in ProTier Ausgabe 2/2018
PDF Icon   50’000 Unterschriften sind erreicht!
PDF Icon   Flyer "Keine Wildtiere im Zirkus!"
PDF Icon   Artikel in ProTier Ausgabe 2/2016
PDF Icon   Artikel in ProTier Ausgabe 1/2017
 
 
Petition für eine Kastrationspflicht von Freigänger-Katzen
Wurde am 12. Juni 2018 der Bundeskanzlei übergeben.

Rund 115’567 Menschen haben die Petition unterschrieben und fordern Bundesrat und Parlament auf, die Kastrationspflicht von Freigänger-Katzen einzuführen.

In der Schweiz leben rund 1,4 Million Katzen, viele davon als geliebte Haustiere, aber durch die unkontrollierte Vermehrung der Tiere, vegetiert auch eine sehr grosse Anzahl von ihnen herrenlos auf Fabrikarealen, in Schrebergärten oder in Gärtnereien vor sich hin. Sie kämpfen um ihr Überleben, werden nur in den seltensten Fällen regelmässig gefüttert, und medizinische Hilfe bleibt ihnen verwehrt. Dieses Tierelend muss verhindert werden bevor es entsteht.
Die Petition fordert eine Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen und damit die Verhinderung, der unkontrollierten Vermehrung der Tiere.
 
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