ProTier - Stiftung für Tierschutz und Ethik
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Stopp Pelz! Kein Tierleid für die Mode 
Der Trend hält weiter an - es ist auch diese Herbst-/Wintersaison erschreckend viel Pelz in den Läden zu finden. Aktuell besonders im Trend scheinen Daunenjacken mit zweifach Pelzbesatz zu sein, wie zum Beispiel Kapuzen, die innen mit Kaninchen gefüttert sind und aussen mit Marderhund verbrämt.
Zudem hapert es immer noch mit der Umsetzung der Deklarationspflicht, wie Kontrollen des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) ergeben haben. Recherchen von ProTier haben zudem gezeigt, dass nicht nur immer noch unvollständige oder fehlende Angaben auf den Deklarationsetiketten gemacht werden sondern, dass häufig auch das Verkaufspersonal schlecht informiert ist und verwirrend oder gänzlich falsch Auskunft gibt. Hier müssen zwingend Verbesserungen erfolgen, wofür sich ProTier stark machen wird und das Gespräch mit den entsprechenden Verkäufern sucht und sie in die Pflicht nimmt.
ProTier engagiert sich weiter gegen den grausamen Modetrend Pelz. Denn Pelz ist untragbar!
 
PDF Icon   Verkaufspersonal: Schwachpunkt bei der Erfüllung der Deklarationspflicht / ProTier 4/2015
PDF Icon   Pelzdeklaration: Ernüchterndes Resultat / ProTier 3/2015
 
Bilanz zur Umsetzung der Deklarationspflicht des BLVs nach einem Jahr Kontrolle
 
Stopp Pelz! Kein Tierleid für die Mode! Fernsehspot gegen Pelz! 
Bilder sagen mehr als tausend Worte. Mit einem eindrücklichen Fernsehspot setzt ProTier ein deutliches Zeichen gegen das Tragen von Pelz und dem damit verbundenen Tierleid, das hinter jedem Stückchen Pelz an Kleidung und Accessoires steckt, und sei es noch so klein.
In den Monaten November bis Januar wird der Spot auf den Fernseh-Sendern und Star TV und Joiz gezeigt.
 
ProTier Stopp Pelz!-Standaktionen 
An den Samstagen 14. November und 19. Dezember sind wir wieder auf der Strasse und zwar beim Züghusplatz (beim Paradeplatz) in Zürich und informieren von 11h – 17h ausführlich über die Grausamkeiten im Zusammenhang mit dem tierquälerischen Modetrend Pelz!
 
Impressionen Standaktionen vom 14.11.2015 und 19.12.2015 am Paradeplatz in Zürich
Retailer Schulung "Mehr Transparenz beim Verkauf von Pelz" 
Modegeschäften, die immer noch Echtpelz verkaufen, bietet ProTier eine rund einstündige Schulung mit Fakten und Informationen zum Thema Pelz an. Abgerundet wird das Angebot mit einem Merkblatt.
Wenn schon Pelz verkauft wird, dann bitte mit dem nötigen Wissen. Recherchen von ProTier haben in erschreckender Art gezeigt, wie wenig das Verkaufspersonal über Pelz und die Hintergründe in der Pelzproduktion Bescheid weiss. Der Kundschaft wird ungenügend oder gänzlich falsch Auskunft gegeben.
Im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Deklarationspflicht für Pelzprodukte sollte aber auch das Verkaufspersonal Bescheid wissen - denn schliesslich ist Transparenz für die Kundschaft das Ziel der Deklaration. Dies auch vor dem Hintergrund, dass es mit der Umsetzung der Deklaration immer noch hapert: Die Etiketten sind teilweise falsch beschriftet oder die notwendigen Angaben zu Tierart, Herkunft und Gewinnungsart fehlen ganz.
Die Schulung ist aber ganz klar nicht als "Freibrief" für den Verkauf von Pelz zu verstehen! Wir versuchen gleichzeitig die Führungsetage der verschiedenen Geschäfte zum Verzicht auf Echtpelz im Sortiment zu bewegen. Das Ziel heisst klar: pelzfrei. Kein Tierleid für die Mode.
 
PDF Icon   Merkblatt ProTier Mehr Tranparenz beim Verkauf von Pelz
 
Übergabe Petition für ein „Importverbot für tierquälerisch hergestellte Pelzprodukte“ 
Tierpartei Schweiz (TPS), ProTier und weitere Tierschutzorganisationen fordern mit einer Petition ein Pelz-Importverbot
Am 6. Oktober wurde die von der Tierpartei Schweiz (TPS) lancierte Petition «Importverbot für tierquälerisch hergestellte Pelzprodukte» mit fast 30‘000 Unterschriften in Bundesbern eingereicht. Sie wurde von zehn namhaften Tierschutz-Organisationen unterstützt. An einer vorgängigen Pressekonferenz informierte auch Ständerätin Pascale Bruderer Wyss über ihren Pelz-Vorstoss. Denn, obwohl die tierquälerische Pelz-Gewinnung hierzulande nicht praktiziert wird, werden aus Nordeuropa, Polen und China tonnenweise Pelzprodukte importiert. Pelz ist erschwingliche Massenware geworden, der Absatz hat dramatische Ausmasse erreicht.
 
PDF Icon   Medienmitteilung