Tierinfos
Haustiere
  Foto: z.V.g.
   
 
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  Schmerzloser Eingriff:
Der Chip wird dem Tier unter die Haut implantiert.
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  Ablesen des Chips mit einem dafür entwickelten Lesegerät.
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  Auch Wildtiere sollen mit dem Chip markiert werden.
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Mikrochips für Haustiere:
Erst das Tier und dann der Mensch?

Schöne neue Welt? Implantierte Mikrochips für Hunde sollen obligatorisch werden. In einigen Kantonen sind sie es schon. Doch es regt sich auch Widerstand. Viele sehen im «Chippen» sozusagen den «Tierversuch», um künftig die Menschen mit Implantaten kontrollieren zu können.

Hans Peter Roth

«Es mag ja gut tönen, wenn man uns weismachen will, dass der verloren gegangene Waldi oder Rexli mittels implantierten Chips bald wieder gefunden wird. Aber machen wir uns nichts vor: In Tat und Wahrheit geht es ums Kontrollieren. Die Orwell’sche Welt muss Tatsache werden. Zuerst testet man die Chips bei Tieren, dann kommt der Mensch dran. Früher oder später. Gefragt sind Tierärzte mit Rückgrat, welche diesen Wahnsinn ablehnen.»
So lautete ein Leserbrief, der Anfang Februar in der «Berner Zeitung» abgedruckt wurde. Ist der Schreiber des Briefs mit dem Titel «Totale Kontrolle» paranoid? Glaubt er an Verschwörungstheorien? Oder ist das «Chippen» von Hunden tatsächlich die Vorstufe, sozusagen der Tierversuch, um künftig den Menschen «unbedenklich» Chips implantieren zu können? Wann kommt tatsächlich der Mensch dran? Verschwörungstheorie oder Praxis? «Leider wird kein Historiker seinen Job behalten, wenn er versucht, Verschwörungen zu erforschen», sagt der Historiker Anthony C. Sutton.

Gereizte Nerven
Tatsache ist: Ab 1. Januar 2005 sollen laut einer vom Bund vorgeschlagenen Vorschrift alle Hunde obligatorisch mit einer Markierung gekennzeichnet sein. Als beste Methode propagiert die einzige nationale Datenbank für Tiere in der Schweiz, die Animal Identity Service AG (ANIS), den Mikrochip. Der Transponder – er besteht aus einer reiskorngrossen Glaskapsel, die einen Mikrochip und eine Antenne enthält – sei «völlig ungefährlich», beteuert ANIS. Und weil jedes Tier dank dem fälschungssicher programmierten Zahlencode zweifelsfrei identifiziert werden könne, wirbt ANIS auch gleich dafür, nicht nur Hunde und Katzen, sondern «alle Haustiere, wie Vögel, Reptilien und sogar Fische», mit dem Mikrochip zu kennzeichnen. Der Transponder wird vom Tierarzt mit einer Spezialspritze auf der linken Halsseite unter die Haut des Tieres injiziert. Der Vorgang sei vergleichbar mit einer Impfung, schreibt ANIS: «Das Tier spürt im Gegensatz zur Tätowierung praktisch nichts.»
Der «gesundheitlichen Unbedenklichkeit», welche die Schuldmedizin optimistisch postuliert, widerspricht der Heilpraktiker Felix Gastpar, der sowohl Menschen als auch Tiere behandelt. Der Hermetiker prophezeit eine weitere massive Zunahme der Krebserkrankungen infolge der Implantate: «Schon deswegen, weil das Nerven- und Zellsystem von Mensch und Tier durch den Fremdkörper und dessen elektronische Reize in einen zusätzlichen Dauerstress versetzt werden. Das muss zwangsläufig zu Mutationen und also auch zu Krebs führen.»

Angst macht kontrollierbar
Worauf ANIS ebenfalls nicht hinweist: die Kosten des «Chippens», das in einigen Kantonen bereits obligatorisch ist. Während der Viehhalter für das Markieren einer Kuh samt Datenbankerfassung nur rund fünf Franken zahlt, kostet es den Haustierbesitzer 70 bis 80 Franken. Bei fast einer halben Million Hunden in der Schweiz bedeutet dies einen Markt von gut 30 Millionen Franken. Und dieser versiegt angesichts von jährlich Zehntausenden von neuen Welpen nicht. Der St. Galler Kantonstierarzt Thomas Giger spricht gegenüber der Zeitschrift «Beobachter» von einer «kartellähnlichen Situation».
Noch weit lukrativer wird das «Chippen», wenn es dereinst bei Menschen breite Anwendung findet, ist Felix Gastpar überzeugt. «Und davon sind wir nicht mehr weit entfernt», warnt er: «Bei der durch die multifusionierten, ‹politischkorrekten› Medien systematisch geschürten Lebensangst der heutigen Menschheit wird der «Human Chip» zum Milliardengeschäft.» Das Geschäft mit der Angst sieht Gastpar indessen nur als Teil einer viel umfassenderen Gesamtstrategie zur Beherrschung der Massen. «Diese ist mit der Verkündung der ‹Neuen Weltordnung› durch George Bush senior vor dem US-Senat – nicht zufällig am 11. September 1990 – in die heisse Endphase getreten. Sein Sohn George W. Bush hat dann genau elf Jahre später den 11. September wiederum dazu benutzt, die Frage der Sicherheit und Überwachung zum allgegenwärtigen Thema zu machen, das offensichtlich jede willkürlich ‹antiterroristische› Massnahme rechtfertigen lässt. Selbst die terroristische.»

«Engel» und Wächter
Bereits sind in den USA mit Genehmigung der amerikanischen Gesundheitsbehörde Mikrochipimplantate für Menschen im Handel. Laut Berichten der «Los Angeles Times» und der Deutschen PresseAgentur (dpa) enthalten die Chips vor allem wichtige medizinische Informationen, die mit einem Scanner lesbar sind. Der Hersteller Applied Digital Solutions empfiehlt diese Kennzeichnung besonders Patienten mit künstlichen Organen für eine schnelle Identifizierung in medizinischen Notfällen. Der implantierte «Ausweis», auch «Digital Angel» genannt, könnte zukünftig auch bei der Suche nach entführten Personen hilfreich sein, lässt die Firma verlauten. In Verbindung mit dem satellitengestützten Global Positioning System (GPS) sei der Chip und damit auch sein Träger lokalisierbar.
Die Kosten für derartige «Human Chips» belaufen sich derzeit auf umgerechnet 300 bis 600 Franken. «Ich wäre überrascht, wenn wir in zehn Jahren nicht einen Chip unter der Haut haben, mit dem man sein Haus aufschliesst, das Auto startet und Geld abhebt», meint Chris Hables Gray, Computerprofessor an der Universität Great Falls in Montana, dazu. Was die Implantatprotagonisten verschweigen: Der «digitale Schutzengel» wird ebenso zum allgegenwärtigen digitalen Wächter wie in der Filmtrilogie «The Matrix» (Teil 1) beschrieben. Vertraut der Mensch blind solcher Technomagie, statt sich bewusst an der Natur und den geistigen Zusammenhängen zu orientieren, wird er – ganz im Sinne von «Big Brother» – total kontrollier- und manipulierbar.

«Psychochirurgisches Programm»
«Wir brauchen ein psychochirurgisches Programm, mit dem man unsere Gesellschaft politisch kontrollieren kann», meinte schon 1974 José M.R. Delgado, damaliger Direktor für Neuropsychiatrie an der Medical School in Yale. Im «US-Congressional Record» Nr. 26, Vol. 1118, vom 24. Februar 1974 schrieb er: «Der Zweck ist die physikalische Kontrolle des Bewusstseins. Jeder, der von der vorgegebenen Norm abweicht, kann chirurgisch verändert werden. Das Individuum mag glauben, dass die wichtigste Realität seine eigene Existenz darstellt. Das ist aber nur sein persönlicher Standpunkt. Die Geschichte zeigt anderes.» Die Menschheit habe nicht das Recht, ihr eigenes Bewusstsein zu entwickeln, auch wenn «diese liberale Anschauung» grossen Zuspruch finde. Der Doktor an der Yale-Universität, auf deren Gelände auch der traditionelle Sitz des Ordens «Skull and Bones» («Schädel und Knochen») liegt, dem nebst vielen weiteren Mächtigen die Bush-Familie seit Generationen angehört, schreibt weiter: «Wir müssen die Gehirne elektronisch kontrollieren. Eines Tages wird es Armeen geben, deren Generäle die Gehirne der Soldaten durch elektronische Stimulation beeinflussen.» (Quelle: «Geheimpolitik» Band 1 und 2, von Dieter Rüggeberg www.vbdr.de).
Als Mittler zwischen Implantat und Überwacher/Kontrolleur sieht Heilpraktiker Felix Gastpar früher oder später «das universell – also auch militärisch – verwendbare Mobiltelefonnetz», bei «Antientführungschips» auch direkte Satellitenüberwachung: «Zukünftig wird es wohl für alle Chips eine Kombination von beidem sein.» Als einen militärischwissenschaftlichen Hauptsender zur Steuerung dieser «Matrix» bezeichnet Gastpar die gewaltige «HAARP»-Anlage bei Gakona in Alaska, die bereits heute in Betrieb ist. Der amerikanische Wahrheitsforscher und Buchautor Nick Begich beschreibt sie in seinem Buch «Angels, don’t play this HAARP» (deutsch: «Löcher im Himmel», Kopp-Verlag).

Propheten gelten nichts…
Paranoia? Reine Verschwörungstheorie? Oder Praxis? Jedenfalls prophezeite schon vor 100 Jahren der geistige Vater der anthroposophischen Bewegung, Rudolf Steiner, der Menschenrasse eine düstere Zukunft: «Der Untergang unserer gegenwärtigen Wurzelrasse wird herbeigeführt werden durch den Mangel an Moralität … Ein kleines Häuflein wird sich hinüberretten in die sechste Wurzelrasse. Dieses kleine Häuflein wird sich zur vollständigen Selbstlosigkeit entwickelt haben.» Felix Gastpar sieht in diesem «kleinen Häuflein» die «Bruderschaft des Rings» im Film «The Lord of the Rings» symbolisiert. «Die anderen werden alles Raffinement in der Durcharbeitung und Dienstbarmachung der physischen Naturkräfte anwenden», schreibt Rudolf Steiner weiter. «Sie werden den Kampf aller gegen alle einleiten (…) Gewaltige Kräfte werden ausgehen von Entdeckungen, die den ganzen Erdball zu einer Art selbstfunktionierendem elektrischem Apparat umgestalten werden.» (Rudolf Steiner, 23.12.1904, Gesamtausgabe 93)
Doch bekanntlich gelten die Propheten nichts im eigenen Lande, wie die alte Volksweisheit sagt.